CD-Cover Let it be told
Bild © Basho Records

Julian Argüelles arrangierte die Musik südafrikanischer Apartheids-Exilanten für dieses Projekt mit seinem Bruder Steve, Django Bates und der hr-Bigband.

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Let It Be Told

Julian Argüelles, as, ss, arr. & cond.
Django Bates, p, kb
Steve Argüelles, dr, perc
hr-Bigband/Frankfurt Radio Bigband

Rec. August 14-17th, 2012 at Hessischer Rundfunk, Frankfurt am Main, Germany

Gesamtdauer: 56:51

Basho Records
SRCD 47-2

erhältlich im Fachhandel und bei den Konzerten der hr-Bigband

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"Let It Be Told" ist Julian Argüelles zweite Veröffentlichung in Zusammenarbeit mit der hr-Bigband und sein zwölftes Album als Leader. Er suchte sich dafür Kompositionen von südafrikanischen Musikern aus, die in den 60er Jahren vor dem Apartheids-Regime flüchteten und in London Exil fanden. Die Band Blue Notes um den weißen Pianisten Chris McGregor und den farbigen Saxofonisten Dudu Pukwana belebte die englische Szene mit ihrer kraftvollen und zugänglichen Musik, in der sich die Lebensfreude südafrikanischer Townships spiegelte.

Julian Argüelles spielte selbst fünf Jahre in McGregors Bigband "Brotherhood of Breath" und lernte so die Themen und die Spielauffassung der Südafrikaner aus erster Hand. Mit Ausnahme von McGregor's "Amasi" arrangierte Julian Argüelles alle Kompositionen eigens für dieses Projekt mit der hr-Bigband neu. So gelang es ihm, dieser Musik seinen eigenen Stempel aufzudrücken, ohne sie ihres ursrpünglichen Geistes zu berauben.

Mit dem hochoriginellen Keyboarder Django Bates konnten die beiden Argüelles-Brüder einen Verbündeten aus den Tagen der legendären "Loose Tubes" für dieses Projekt gewinnen.

Pressestimmen

"Der heitere, unzähmbare Geist des südafrikanischen Jazz wird hier zu neuem Leben erweckt. ... Es ist eine Freude." (Ivan Hewett, Telegraph: 16 Best albums of 2015 - 4 Star)

"Die gelöste, beiläufige Anmut des südafrikanischen Township Jazz einzufangen und in formelle Orchesterfarben zu kleiden, scheint eine unmögliche Aufgabe. Julian Argüelles und die hr-Bigband lassen sie leicht klingen." (Dave Gelly, The Observer)

"... eine fröhliche Bestätigung der befreienden Kraft der Musik und ein Vehikel für einige großherzige Soli vom Leiter des Projekts." (Cormac Larkin, Irish Times)

"'Let it be told' ist so voller Freude, so lebendig und seine ansteckenden Rhythmen und erstaunlichen Performances wirken wie ein frischer Atemzug. Schließlich gibt es nichts Vergleichbares zu einer Bigband mit intelligenten Arrangements und Solisten, die mit Können, Seele und Abenteuerlust zu Werke gehn. 'Let it be told' hat das alles ... empfehlenswert für alle, die am Hören von Freude haben, egal ob Jazz oder andere." (Mike Gates, ukvibe)

"...clearly a textbook treatment from an expert big band of music that more than stand the test of time, lovingly arranged." (Stephen Graham, Marlebank)

"Argüelles sagt, dass südafrikanischer Jazz immer diese 'wundervolle Balance zwischen eingängigen Melodien und Grooves und etwas Verrücktem hatte.' Er fängt diesen Geist perfekt ein, ein einer klangvollen, sonnigen (richt, sunshiny) Bigband-Platte, die zugleich aufregend und zeitweise erstaunlich berührend ist. Ein großartiger Sommer-Groove." (Adrian's Pallant)

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Trackliste

1) Mra Khali (Dudu Pukwana)
2) Mama Marimba (Johnny Dyani)
3) Retreat Song (Miriam Makeba)
4) You Ain't Gonny Know Me (Mongezi Feza)
5) Diamond Express (Dudu Pukwana)
6) The Wedding (Abdullah Ibrahim)
7) Amasi (Chris McGregor)
8) Amabutho (trad., Joseph Shabatala)
9) Come Again (Martha Mdenge, Dudu Pukwana)

Gesamtdauer: 56:51

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