Musiker spielt Trompete

Seit 11. Mai präsentieren das hr-Sinfonieorchester und die hr-Bigband ihre täglichen Live-Konzerte »Stage@Seven« auch in größerer Ensemblestärke. Die Orchestermanagements beider Klangkörper orientieren sich dabei an der neuen Verordnung der hessischen Landesregierung vom 7. Mai sowie an den Empfehlungen der Berufsgenossenschaft.

»Die darin beschriebenen Empfehlungen zu verschiedenen Instrumentengruppen und insbesondere zum Aerosolausstoß von Blasinstrumenten ergeben eine gute Handlungsempfehlung für unseren Orchesterbetrieb. Wir freuen uns, nun auch mit Teilbesetzungen des Orchesters und der Bigband arbeiten zu können und somit auch musikalisch wieder eine größere Bandbreite anzubieten«, sagt hr-Musikchef Michael Traub.

Praktisch bedeutet dies, dass im hr-Sendesaal und im Hörfunkstudio II der hr-Bigband nun beispielsweise in Quartetts, in kammerorchestraler Besetzung und auch wieder mit allen Instrumentengruppen sinfonisch gearbeitet werden kann, wenn auch in geringerer Anzahl der Musiker*innen und unter Einhaltung strenger Abstandsregeln. Bei den geplanten »Stage@Seven«-Konzerten im hr-Sendesaal dürfe eine maximale Anzahl von 40 Personen anwesend sein, bei denen im Hörfunkstudio II entsprechend weniger. »Die Vorgaben der Berufsgenossenschaft sehen momentan 20 Quadratmeter pro Person vor«, erklärt hr-Bigband-Manager Olaf Stötzler, »zusätzlich gibt es für Bläser*innen besondere Abstandsregeln, die wir natürlich einhalten.«


Seit 1. April bestreiten Musiker*innen des hr-Sinfonieorchesters und der hr-Bigband jeden Abend die »Stage@Seven«. Auch weiterhin werden von Montag bis Freitag, jeweils um 19 Uhr, die Musiker*innen für ihr virtuelles Publikum im Internet spielen. Verfolgen kann man die Streams auf den Websites und Social-Media-Kanälen von hr-Sinfonieorchester und hr-Bigband, sowie im Nachhinein dort als Video-on-Demand. Und auch die Radiohörer kommen in dieser Woche in den Genuss der Konzerte: Ab 11. Mai wird auch hr2-kultur die Konzerte jeweils täglich live übertragen.

»Konzertprogramme unter diesen Umständen zu koordinieren, sei eine ziemliche Herausforderung, sind sich die beiden Orchestermanager Traub und Stötzler einig, »aber wir sind froh, dass wir weiterhin für unsere Zuschauer*innen und Zuhörer*innen da sein können.«

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